Donnerstag, 21. September 2017

[Rezension] Pandemonium von Lauren Oliver

Titel: Pandemonium - chaos, wirrnis, tumult
Autor/in: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Original Sprache: Englisch
Original Titel: Delirium
Übersetzer/in: Katharina Diestelmeier
Preis Hardcover: 18,99 €
Preis Taschenbuch: 8,99 €
Preis E-Book: 7899 €
Seiten: 352

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Nachdem Lena es über den Zaun geschafft hat, ändert sich alles für sie. Die alte Lena, die die Regeln befolgt, nicht nachdenkt, keine Fragen stellt- die gibt es nicht mehr. Sie muss lernen sich in der Welt hinter den Mauern ihres geschützen zu Hauses zurecht zu finden und zu überleben. Gleichzeitig versucht sie den Schmerz über Alex' Tod zu verdrängen, nicht aufzugeben, weiterzumachen. Als sie von den anderen zurück in die Stadt geschickt wird, um einen wichtigen Auftrag zu erfüllen, bemerkt sie auf einmal, dass es ihr doch nicht so leicht fällt Alex zu vergessen, dass sie tief in ihrem Herzen hofft, ihn eines Tages lebend wiederzusehen. Aber dann ändert sich alles und Lena fällt es immer schwerer zwischen Freund und Feind, Richtig und Falsch zu unterscheiden...


Nachdem ich Delirium beendet hatte, stand für mich einfach fest, dass ich weiterlesen musste. Unbedingt wollte ich wissen, wie es mit Lena weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht (Und das, obwohl so viele meinten, dass sie den 2. Band am schlechtesten fanden...)

Besonders beeindruckend fand ich den Stilwechsel, den Lauren Oliver in Pandemonium vorgenommen hat. Die Kapitel sind nun mit "jetzt" und "damals" beschriftet und erzählen parallel, wie es mit Lena direkt im Anschluss an Band 1 weitergeht und das Geschehen schon ein paar Monate später, als sie wieder in der Stadt ist. So setzt sich nach und nach das Gesamtbild zusammen; wie Lena wieder dahingekommen ist, warum sie sich so verändert hat und wer ihre neuen Freunde sind.  Das hat für mich eine ungemeine Spannung und Neugier aufgebaut, sodass ich das Buch immer weniger aus der Hand legen konnte. Nach und nach spitze sich die Lage auf beide Seiten des Geschehens zu und man weiß irgendwann gar nicht mehr, welche Handlung man am liebsten weiterlesen würde. 

Sehr angenehm empfand ich auch, dass nicht zu viel aus Band 1 wiederholt wurde und sich die Autorin nicht so wie in Delirium mit lauter Informationen und Beschreibungen aufgehalten hat, sondern dass wirklich eine Sache nach der anderen passiert ist. So steigert sich das Buch wirklich immer mehr, bis es echt so spannend wird, dass man die letzten 100 Seiten einfach gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Schön ist auch Lenas Entwicklung zu sehen und die vielen neuen und überaus interessanten Charaktere, die hier neu in die Geschichte eingeführt werden. Sie verleihen dem Buch nochmal neuen Flair und man erfährt zudem natürlich auch noch weitaus mehr über das Leben und die Menschen in der Wildnis und ihre Ziele.










Wie auch schon bei Delirum finde ich das Cover einfach nur wunderschön und liebe den Anblick dieses Buches in meinem Bücherregal! Zudem bin ich überaus froh, es nun endlich als Hardcover zu besitzen!


Eine mehr als gelungene Fortsetzung von Delirium, die nochmal mit einer ordentlichen Ladung Spannung und tollen neuen Charakteren eine Schippe drauflegt! Ich kann es kaum erwarten, endlich mit Requiem den Abschluss dieser wundervollen Trilogie zu lesen!




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