Dienstag, 5. September 2017

[Gedanken] 10 Dinge, die als Buchliebhaber nerven





    Hallo meine Lieben,
    heute möchte ich mich mal wieder gemeinsam mit euch aufregen, und zwar über all' diese kleinen Dinge, die als Buchliebhaber ungemein nerven können bzw. die die einfach regelrecht das Ende der Nerven bedeuten, man sich nur ärgern kann... ihr wisst was ich meine :D

    Los geht's:

    1. Spoiler
    Für mich persönlich (ach was, ich denke für euch alle :D) eine der schlimmsten Sachen ÜBERHAUPT! Du bist mitten in einer Buchreihe, das große Geheimnis ist kurz davor (oder manchmal auch noch einige Bücher davon entfernt) gelüftet zu werden, du hast dir schon deine eigenen Gedanken gemacht, Theorien zurecht gelegt, fühlst dich wie Sherlock Holmes höchstpersönlich, kannst es kaum erwarten... und dann kommt Mr.Internet oder Miss. Ich-bin-deine-Freundin-aber-eigentlich-auch-nicht-weil-ich-so-eine-blöde-Kuh-bin-und-dich-verdammt-noch-mal-spoiler-obwohl-ich-weiß-dass-es-dich-umbringen-wird, und du kannst es vergessen. Dein Leben ist vorbei. Der Spoiler, dieses Wissen, sitzt in deinem Hirn, frisst sich durch deine Gedanken. Du kannst keine Seite mehr Lesen ohne zu daran zu denken und eigentlich ist alles ruiniert...

    Übrigens ein Phänomen, das auch gerne bei Serien auftritt :D





    2. Wenn alle deine Lieblingscharaktere sterben
    Ich denke, hier von können wohl alle Game of Thrones Fans ein Lied von singen. Ich persönlich kenne das leider von Divergent und tatsächlich auch bei Harry Potter. Ich finde wirklich, Mrs. Rowling hat es da in den letzten Teilen etwas übertrieben...

    3. Wenn ein Buch mit einem bösen Cliffhanger endet

    Dieser Moment, wenn endlich DAS Ende kommt, diese eine Szene, auf die du schon so lange gewartet hast, die große Auflösung, das... Nichts? Plötzlich ist das Buch zu Ende, obwohl da eigentlich noch was kommt. Was kommen muss. Das... das kann doch nicht sein. 
    Ist aber so.
    Das einzige, was dann noch hilft, ist das Buch gegen die Wand zu kloppen und zu heulen.


    4. Wenn eine Reihe gut anfängt und dann immer schlechter wird
    Das kommt mir seit Divergent und Die Auswerwählten leider auch sehr bekannt vor. Der erste Band gefällt einem noch richtig gut, hat vielleicht sogar potential in die Liga der Lieblingsbücher aufgenommen zu werden, doch weil große Geheimnisse noch nicht gelüftet wurden, die Story so spannend und die Welt so originell und neu ist, liest man weiter. GROSSER FEHLER!
    Der zweite Band ist dann meist schon eine derbe Enttäuschung, plötzlich verlieren Charaktere an Farbe, Auflösungen wirken einfallslos und ohne wirkliche Durchdachtheit, man muss sich schon ziemlich durch das Buch quälen. Wer dann noch bis zum dritten Teil liest, wünscht sich meist hinterher, er hätte es beim ersten Buch belassen und das ganze als einen mehr oder weniger abgeschlossenen Einzelband betrachtet, denn es wird wahrlich nicht besser. 
    Der große "Knall " am Ende entpuppt sich als einfallsloses Gepupse, nichts und niemand scheint mehr Tiefgang zu haben, und man bekommt das ungute Gefühl, dass er Autor nur noch weitergeschrieben hat, weil er Kohle damit machen wollte; ganz nach dem Motto, ach die dummen Leser, sind doch eh alle total begeistert, von dem, was ich schreibe, brauch' ich mir also auch keine Mühe mehr zu geben, sondern kann ganz entspannt ohne mir um irgendwas Gedanken zu machen, weiterschreiben und mir auch noch eine goldene Nase damit verdienen. (Oder zumindest hinterlässt es diesen Eindruk beim Leser). Hallelujah.

    5. Nicht weiter übersetzte oder geschrieben Reihen

    Das erste Beispiel, was mit hier eingefallen ist, ist Was geschah mit Mara Dyer? Ich habe zum Glück gleich angefangen auf englisch zu lesen, allerdings ist es immer ziemlich ärgerlich, wenn man mitten in einer Reihe auf Englisch umsteigen muss oder am besten gar nicht erst weiterlesen kann, weil sie einfach nie zu Ende geschrieben wird. 


    Also bitte liebe Autoren, überlegt euch das nächste mal doch vorher, ob ihr eure Reihe beenden wollt, egal wie viel Erfolg ihr damit habt. Falls nicht, bitte gar nicht erst schreiben. Danke!


    6. Eine schlechte Buchverfilmung
    Über dieses Thema habe ich mich auch schon reichlich in einem meiner Gedanken-Posts ausgelassen. Es ist einfach immer blöd, wenn eines deiner Lieblingsbücher nicht so verfilmt wird, wie du es dir wünscht. Sei es, wegen den Schauspielern, weil deine Lieblingsszene fehlt oder einfach nur, weil du Filme nicht magst. Manchmal würde man am liebsten sein Popcorn im Kino gegen die Leinwand donnern. Oder gegen seinen Sitznachbarn, der das Buch nicht gelesen hat, und von dem Film hellauf begeistert ist.



    7. Wenn man sooo viel und gerne lesen will, aber einfach keine Zeit hat

    Ich glaube, um dieses Problem kommt man einfach nicht drumherum. Schule, Job, Familie oder Studium machen einem einfach immer wieder einen Strich durch die (Lese-)Rechnung. Und obwohl man sich eigentlich extra den Abend frei genommen hat, schon alle Pflichten vorher erledigt hat, nur um endlich mal wieder lesen zu können, irgendwie schafft es doch immer jemand, genau dann etwas von einem zu wollen *heul* 

    8. Wenn man ein total langsamer Leser ist

    Das ist fast noch schlimmer. Da hat man schon mal Zeit zu lesen, und schafft trotzdem nichts, weil man einfach ein irre langsamer Leser ist! Leider gibt's da auch kaum was, das dagegen hilft, schnelles Lesen muss man einfach trainieren, wenn man es denn wirklich will. Vielleicht mache ich dazu ja auch nochmal einen Post, mit ein paar Tips für euch;)

    9. Wenn alle ein Buch lieben... außer du

    Tja ja, wir alle kennen das. Alle, wirklich alle, hassen dieses eine Buch und nur du kannst ihre Meinungen einfach nicht nachvollziehen, weil du es im Gegensatz zu ihnen, liebst. Ein blödes Gefühl, wenn alle dein neues Lieblingsbuch haten...



    10. Du ein Buch liebst, aber niemanden hast, mit dem du darüber reden kannst

    Das ist mindestens genauso blöd wie Punkt 9. Du hast gerade dieses eine Buch gelesen, das dich so berührt, zum Nachdenken anregt, dich fasziniert hat... aber du kannst mit niemandem darüber reden. Einfach, weil noch niemand, den du näher kennst, das Buch gelesen hat. 
    Das ging mir damals bei Hope Forever so. Ich hatte das Buch irgendwann nachts um 3 Uhr beendet (blöde Idee, ich war nur am heulen und konnte die ganze Nacht nicht schlafen) und ich MUSSTE einfach mit jemandem darüber reden. Blöd wenn niemand mehr wach ist, der das Buch schon gelesen haben, man selbst natürlich niemand anderen Spoilern will/darf und man dann mit dem riesigen Gefühlschaos in einem alleine fertig werden muss *heul*



    Ich hoffe, dieser Post war interessant für euch, ich wette ihr habt euch in mindestens einem dieser Punkte wiedererkannt ;) Fällt euch noch mehr ein, was richtig nerven kann? 

    Euch noch eine entnervte Woche,

    6 Kommentare

    1. Hallo Lea :)

      Ich lache mich gerade schlapp über deine eingebauten GIF´s, die passen perfekt zu den Themen.
      Und wirklich, wirklich alle kann ich nachvollziehen. Toll geschrieben :)

      Alles Liebe,
      Conny von dieSeitenfluesterer

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      1. Hey,
        danke, das freut mich zu hören :D

        Liebe Grüße
        Lea

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    2. Ich kann das Meiste absolut unterschreiben.

      Bei Spoilern bin ich etwas eigen, denn oft spoilere ich mich selbst ganz gerne. Aber wehe jemand anderes tut das ungefragt, dann raste ich richtig aus. Das schlimmste Erlebnis in die Richtung hatte ich, als "Allegiant" grad auf englisch erschienen war. Ich hatte es mir schon vorbestellt und wollte eigentlich nur wissen, wie es bei den besonders schnellen Rezensenten ankommt, und dann hat da jemand wirklich in seiner Rezension ohne Warnung das Ende gespoilert, das ja wirklich DIE Überraschung schlechthin beinhaltet. Ich wusste nicht, ob ich heulen oder schreien soll.

      Die vielen Tode sind unter anderem ein Grund, wieso ich GoT nicht anfange ^^. In HP hat mich Band 7 deshalb auch extrem mitgenommen, wobei ich sagen muss, dass Rowling vorher mit gerade mal einem bedeutsamen Tod pro Band (ab Band 4) noch relativ moderat war. Erst in 7 geht's ja richtig zur Sache, was leider wegen der Schlacht aber auch Sinn ergibt. Trotzdem trauere ich um viele :(.

      Das mit den Reihen, die schlechter werden, geht mir bei Serien auch so und da nervt es mich immer total, weil ich Serien so schlecht abbrechen kann, aber manchmal auch einfach nicht weitergucken und mir einbilden will, es gäbe nur die ersten Staffeln ^^.

      Was Autoren angeht, die ihre Reihen nicht weiterschreiben, habe ich sowas zum Glück noch nicht erlebt. Wenn sie aber bei einem großen Verlag sind, kann es sein, dass sie das auch nicht dürfen, wenn der Verlag entscheidet, dass es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Dann ist die Reihe immer noch dort unter Vertrag und darf dementsprechend nicht per Self Publishing oder so vertrieben werden.

      6. JA! JA! JA! Es gibt (fast) nichts Nervigeres!!!

      Dein Titel und Text bei 9. sind irgendwie das Gegenteil ^^. Ist aber beides gleich nervig, denke ich. Da ich in letzter Zeit kaum Bücher lese, die gehypet werden, passiert mir das aber zum Glück kaum.

      10. geht mir auch immer absolut genauso. Eigentlich bei allem, auch bei Filmen oder Serien. Zum Glück gibt es buchverrückte Facebook-Gruppen und so ^^.
      Und immer wenn ich jemanden kenne, der das Buch oder die Serie auch kennt, spamme ich ihn gnadenlos zu xD.

      Liebe Grüße :)
      Charlie

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      1. Liebe Charlie,
        wow, erstmal vielen Dank für diesen krassen Kommentar 😱

        Krass, ich wusste gar nicht, dass es Menschen gibt, die sich gerne selbst spoilern 😳 Mir passiert es zwar manchmal, dass ich in einem Buch vorblättere, weil ich irgendwie gucken will, wie lange ein Kapitel noch ist, oder den letzten Satz lesen möchte (was ich eigentlich immer super gerne mache) und mich dabei ausversehen dann selbst spoilere- aber darüber freue ich mich normalerweise nicht 😅 Bei Allegiant habe ich es sogar geschafft mich nicht spoilern zu lassen, bis ich das Buch tatäschlich gelesen habe, aber irgendwann bin ich irgendwie von alleine drauf gekommen und habe erraten, was am Ende passieren wird 🙈 Aber ich kann gut nachvollziehen, wie sich das wohl für dich angefühl haben muss!

        Haha ja, das kennt man doch 😅

        Stimmt, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht 🤔🤔 Wobei ich bei vielen Dingen schon das Gefühl hatte, dass es eigentlich ziemlich erfolgreich war...

        Ups, oh ja 😳 das ist mir jetzt erst aufgefalllen; muss mir wohl irgendwie beim überarbeiten passiert sein 😅 danke für den Hinweis!

        Liebste Grüße
        Lea 😊

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    3. Ein toller Post, wie wahr... Das Lesen kann echt anstrengend sein!
      Liebe Grüsse, Anaïs

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      1. Ja, das stimmt 🙈

        Liebe Grüße zurück!

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