Mittwoch, 30. August 2017

[Ich lese...] Re-Read - Delirium von Lauren Oliver


Lang lang ist's her, dass ich Delirium von Lauren Oliver gelesen und geliebt habe. Danach hatte ich mir fest vorgenommen die Reihe weiterzulesen und mir auch die andern Bücher zu holen, bin aber leider nie dazu gekommen. Zum einen, da ich während meiner Bloggerpause auch kaum zum Lesen generell gekommen bin, und zum anderen, weil ich immer gezögert habe, mir Pandemonium zu holen, da ich Delirium nur als Taschenbuch im Regal stehen habe und es für mich nicht in Frage kam, mir die anderen Bücher auch als Taschenbuch zu holen, da die Hardcover Ausgaben einfach tausend mal schöner sind 🙈


Vor kurzem bin ich dann zufällig bei einer anderen Buchliebhaberin, die gerade von zu Hause auszieht und ihre Bücher verkauft, wieder auf die Reihe gestoßen und konnte bei ihr tatsächlich beide Bücher als HC für nur 2€ kaufen 😍

Jetzt bin ich überglücklich und kann es kaum erwarten, wieder in diese wundervolle Welt von Lauren Oliver zu schlüpfen und freue mich schon sehr auch endlich zu erfahren, wie es weitergeht. Da es aber schon so lange her ist, dass ich Delirium gelesen habe, und es aber so gut fand, werde ich den ersten Band jetzt noch einmal Re-Readen, bevor ich mit Pandemonium weitermache 😊

Hier nochmal die beiden Bücher im Vergleich:



Da kann mir doch keiner sagen, dass das HC nicht wunderschön sei 🤗



HIER findet ihr übrigens meine damalige Rezension zu Delirium; eventuell werde ich nochmal eine zweite Vergleichsrezension dazu schreiben, so wie ich es damals schon mit Firelight von Sophie Jordan gemacht habe, was meint ihr? (HIER findet ihr meine originale Rezension zu dem Buch und HIER meine Rezension nach dem zweiten Lesen)

Was halte ihr von der Reihe von Lauren Oliver? Welches war das letzte Buch, was ihr Re-Readed habt oder demnächst nochmal lesen wollt?






Montag, 28. August 2017

[Rezension] Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt von Nicola Yoon

Titel: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Autor/in: Nicola Yoon
Verlag: Dressler
Original Sprache: Englisch
Original Titel:
Everything everything

Übersetzer/in: Simone Wiemken
Preis Hardcover:
12,00€

Preis Taschenbuch: 9,99€
Preis E-Book: 3,99€
Seiten: 336

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Die 17-jährige Madeline hat eine seltene Immunkrankheit und hat, seit sie denken kann, das Haus nicht mehr verlassen. Umgeben von Luftschleuse, verriegelten Fenstern und strengen Kontrollen, hat das junge Mädchen nur Kontakt zu ihrer Mutter und ihrer Krankenschwester Carla. Doch als eines Tages Olly in das Nachbarhaus einzieht, ändert sich plötzlich alles für Madeline. Auf einmal scheint ihr das Leben, das sie kennt, nicht mehr zu genügen und das Bedürfnis Olly persönlich kennenzulernen und ihm nahe zu sein, wird für Madeline immer größer; so groß, dass sie sich in vielleicht ungeahnte Gefahren begibt und auf eine Wahrheit stößt, die sie nie geahnt hätte...

Handlung:
Als ich Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt begonnen habe, habe ich mir ziemlich viel von Nicola Yoons Roman erhofft. Ich hatte schon viel Gutes von dem Buch gehört und vor allem seit ich letztens den Trailer zu dem Kinofilm gesehen hatte, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen. Letztendlich muss ich aber sagen, dass es zwar eine süße und lustige Geschichte für zwischendurch ist, aber leider kann Buch, was mich komplett umgehauen hat.

Den Einstig in Madelines Welt findet man schnell und auch wenn einem als Leser lange, und teils auch bis zum Schluss, viele Fragen über ihre Krankheit bleiben, kann man sich doch ziemlich schnell in ihrer Welt orientieren und sie begleiten (was sicherlich auch an dem ausgezeichneten Schreibstil liegt). Nicola Yoon hält es hier wirklich einfach, was ich, und sicherlich auch jene, die ein ähnliches Schicksal, wie Madeline trifft, nicht immer gut finden. Dies ist kein Buch über ihre Krankheit und ihr Leben. An vielen Stellen hapert es mit den kleinen logischen Details und letztendlich ist auch die Message dieser Geschichte keine, die Betroffenen wirklich Mut spenden wird.
All jenen, die einfach nur leichte Lektüre suchen, wir das nichts weiter ausmachen, und auch ich fand das Buch dennoch gut, trotzdem ist es etwas, was man im ersten Moment nicht so erwartet. Ich habe eher gedacht, auf einen mich zu Tränen rührende Geschichte des Schicksals eines Mädchens zu treffen, das entgegen aller Steine, die ihr ihre Krankheit in den Weg legt, lebt und glücklich ist. Eine Geschichte, die einen auf die kleine Dinge des Lebens besinnt; doch das findet man hier nicht. Viel mehr würde ich das Buch als eine Erzählung über das Leben und die Liebe einer Jugendlichen bezeichnen, die den strengen Regeln und Kontrollen ihrer Mutter trotzt. Wie gesagt, ich glaube kaum, dass andere Betroffene in diesem Buch Trost oder Zuspruch finden werden.
Zudem finde ich es sehr schade, dass Themen wie die häusliche Gewalt in Ollys Familie nicht weiter Inhalt sind, sondern auch den Menschen, die hier ähnliches erleiden, leider nicht viel geben wird. Ich persönlich kann über diese Enttäuschung hinwegsehen und mich in der Liebesgeschichte und den wundervollen Charakteren verlieren, dennoch bleibt es dadurch leider einfach ein Buch, welches einem wahrscheinlich nicht lange im Kopf bleiben wird und mich nicht berührt hat, obwohl es das, mit dieser Idee dahinter, locker hätte schaffen können.

Charaktere:
Madeline ist abgesehen von ihrer Krankheit ein ziemlich normaler Teenager, mit dem man sich als Leser gut identifizieren und sympathisieren kann. Sie liest gerne und viel, ist verliebt und dadurch ziemlich aus der Bahn geworfen, was sie vor ihrer überbesorgten Mutter versucht zu verstecken, und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als rauszugehen und jung zu sein.

Olly ist da schon etwas spezieller; immer komplett in schwarz gekleidet und mit einer großen Leidenschaft für Parkour, sowie einer schwierigen familiären Lage, stellt er Madelines Leben auf den Kopf. Dabei hat er mich mit seiner überaus verständnisvollen, fürsorglichen und offenen Art überzeugen können und sich mit seinen kleine Witzen hat er definitiv auch in mein Herz eingeschlichen- ebenso wie die herzensgute Carla, Madelines Krankenschwester.

Andere Figuren, wie Ollys Schwester, seine Mutter oder Carlas Tochter Rosa bleiben relativ farblose Randfiguren, über die ich eigentlich gerne noch mehr erfahren hätte.

Schreibstil:
Nicola Yoon hat einen überaus angenehmen Schreibstil. Sie versteht es, den Leser mit lebendigen Beschreibungen in die Geschichte eintauchen zu lassen und gleichzeitig bin ich über keinen ihrer Ausdrücke gestolpert, was das Lesen sehr angenehm gestaltet hat. Die kleinen Illustrationen sind schön anzusehen. Alles in allem wirklich ein Buch, was man locker an einem Nachmittag so weglesen und sich darüber freuen kann.

 
Lange mochte ich das Cover nicht, doch je länger ich auf die schönen Muster starre, desto besser gefällt es mir. Ich habe zwar die Ausgabe mit dem Filmcover, welches mir auch sehr gut gefällt, aber dennoch finde ich auch das Original, wo noch alles komplett mit diesem süßen Muster bedeckt ist, sehr schön. Ich denke, besonders als Hardcover, wird sich dieses Buch gut im Regal machen.


 
Eine wirklich süße und lustige Liebesgeschichte, für zwischendurch. Es geht zwar anders als erhofft, nicht um das berührende Leben mit SCID, wie sich Madelines Krankheit nennt, dennoch hat mir dieser Roman ein paar wirklich angenehme Lesestunden beschert, bei denen man wirklich nichts an Nicola Yoons Schreibstil aussetzen kann, was dies definitiv zu einem Buch zum genießen macht. Den Film, sowie ihr anderes Buch The Sun is also a Star (noch nicht auf Deutsch erschienen soweit ich weiß) werde ich mir auf jeden Fall auch ansehen.


Freitag, 25. August 2017

I'm Back... Nach zwei Jahren Funkstille wieder ein Lebenszeichen von mir





Hey ihr Lieben,
wow, wie lange ich das nicht mehr geschrieben habe. Nach fast zwei Jahren bloggertechnischer Inaktivität, vergisst man schnell, wie sehr man es doch mal geliebt hat; Posts zu schreiben, Bücher zu rezensieren, andere Blogs zu lesen, zu kommentieren, sich zu vernetzten und vor allem immer Up-To-Date zu sein, was gerade so in der Bücherwelt abgeht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich, seit ich mit dem Bloggen aufgehört habe, auch deutlich weniger aus der Bücherwelt insgesamt mitbekommen habe. Wobei ich auch sagen muss, dass das definitv auch mit dem Schulstress zu tun hatte. Wo wir auch schon bei dem Grund wären, warum es hier plötzlich so still wurde. Ich habe es einfach nicht mehr geschafft, neben Schule, Hausaufgaben und Freund, sowie den normalen Alltagsproblemen einer Heranwachsenden hier regelmäßig etwas zu schreiben - geschweige denn etwas anderes als Faust, die Räuber und Co. zu lesen. Umso mehr freue ich mich nun, dass ich es nach so langer Zeit nun wage, wieder in diese Welt einzutauchen und hoffe sehr, dass ich es im nächsten Jahr schaffen werde, wieder diesen Blog zum Leben zu erwecken. Wie genau das aussehen wird, weiß ich selbst noch nicht. Ich denke, ich werde die nächsten Tage erst einmal damit verbringen mir wieder einen Überblick über die Bloggerwelt zu verschaffen (wie ich eben schon schnell feststellen durfte, hat sich hier einiges verändert) und den Rest einfach mal auf mich zukommen lassen. Ich freue mich sehr, wenn ihr mich auf diesem Weg begleitet und hoffe auf ein baldiges wiederhören!