Donnerstag, 17. Juli 2014

[Rezension] Weil ich Will liebe von Colleen Hoover

Titel: Weil ich Will liebe
Autor/in: Colleen Hoover
Verlag: dtv
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Leseprobe





















Will und Laykens Liebesgeschichte geht weiter... und diesmal erzählt sie Will.

Eigentlich könnte alles perfekt sein. Layken und Will haben einander gefunden und mittlerweile kommen sie auch gut mit ihrer familiären Situationen klar. Das einzige, was den beiden manchmal fehlt, ist ein wenig Zeit für einander, wenn sie sich die ganze Zeit um ihre kleinen Brüder kümmern müssen. Deshalb wollen sie für ein Wochenende zusammen wegfahren, doch dann taucht plötzlich Wills Ex auf, und alles scheint zerstört....









Handlung:
Auch wenn es schon eine Weile her war, seit ich Weil ich Layken liebe gelesen habe, bin ich doch sehr schnell in den zweiten Teil reingekommen. Es gibt eine kleine Lücke in der Geschichte, die aber durch Nacherzählungen gefüllt wird, sodass man als Leser einen ganz guten Überblick über das passiere bekommt.  
Bald war ich wieder in Layken und Wills Welt gefangen und habe mich in ihrer Liebesgeschichte verloren - und verliebt. Zunächst war es etwas ungewohnt aus Wills Sicht zu lesen, aber daran habe ich mich auch irgendwann gewöhnt. Dazu aber später noch mehr.

Die Geschichte an sich wird nicht langweilig und ich habe die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert und konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen. Es hat mir in der Seele wehgetan, wie alles Schreckliche eintreten kann, was nur möglich ist und ich gebe ehrlich zu, dass mich mehrere Szenen zu Tränen gerührt haben und ich echt Rotz und Wasser geheult habe! Denkt, was ihr wollt, aber keiner kann behaupten, dass ihn diese Geschichte nicht berührt (sorry an die Emotionsklötze da draußen ^^)
Das Ende muss ich sagen, war passend und genau so, wie man es erwarten würde. Ein passender Abschluss dieser Reihe, auch wenn ich liebend gerne weiterlesen würde.

Charaktere:
Diesmal fange ich mit Will an, da das Buch ja auch aus seiner Sicht geschrieben wurde.
Wie schon erwähnt hat es etwas gedauert bis ich mich an ihn gewöhnt hatte. Ich habe irgendwie Laykens Schwärmen für ihn vermisst und auch wenn man merkt, dass er in Layken verliebt ist, war es mir manchmal von seiner Seite nicht genug Romantik. Außerdem hatte ich, auch wenn ich kein Mann bin, nicht immer den Eindruck seine Gedanken könnten wirklich von einem stammen. Ansonsten erfährt man noch ein wenig mehr darüber, wie er die Dinge so erlebt und das hat einem als Leser auf alle Fälle noch einmal eine tieferen Einblick in die Geschichte gegeben. 

Auch hat es mir sehr gefallen, mal seine Ex kennenzulernen, auch wenn ich da wieder nicht alle seine Gedankengänge so realistisch fand. Aber na ja.

Layken kommt natürlich auch noch vor, aber leider kommt sie mir ein wenig zu kurz. Ihre Gefühle kommen nur durch ihre Handlungen Will gegenüber rüber, und da sie einen großteil des Buches leider ziemlich sauer auf ihn ist, und sich von ihm verhällt finde ich, tritt sie leider ein wenig zurück. Ich hätte es schön gefunden mal abwechselnd aus der Sicht von Beiden zu hören, dann hätte die Geschichte vielleicht noch mehr Tiefe bekommen...

Schreibstil:
Trotz allem hat Colleen Hoover es geschafft mich mit diesem Werk total zu berühren. Ich habe öfters Weinen müssen und die Worte, die sie bei Poetry Slams und auch generell findet, machen mein Herz immer wieder weich. Sie schafft es mich ins Geschehen hineinzuziehen und es total miterleben zu lassen, und mich nicht mehr losreißen zu können - großes Lob!









Wie auch beim ersten Teil gefällt mir das Cover ganz gut, und ich mag diesen Farbklecks irgendwie ganz gerne... und es passt natürlich gut zu Weil ich Layken liebe.








In sich eigentlich eine ganz gelungene Fortsetzung, wie ich finde. Einigen hatten das Buch ja nicht so gefallen, und ich hatte auch so meine Probleme Wills Gedankengänge nachzuvollziehen, dennoch muss ich sagen, dass Colleen Hoovers Worte mich diesmal noch mehr berühren konnten, wie im ersten Band und ich diese Liebesgeschichte einfach so unheimlich toll finde, dass ich da doch noch ganz getrost drüber hinwegsehen kann. 

Und damit vergebe ich die Höchstpunktzahl an dieses wunderbare Werk:)


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