Mittwoch, 25. Juni 2014

[Rezension] Cambion Chronicles 01.- Violett wie die Nacht von Jaime Reed

Titel: Cambion Chronicles - Violett wie die Nacht
Autor/in: Jaime Reed
Verlag: INK
Original Sprache: Englisch
Original Titel: Living Violet - Cambion Chronicles
Übersetzer/in: Susanne Schmidt-Wussow
Preis Hardcover: /
Preis Taschenbuch: 14,99€
Preis E-Book: 13,99€
Seiten: 352

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Leseprobe











Eigentlich ist Samara ganz normal. Mal abgesehen von ihrer verrückten Mutter und einer Filmreifen besten Freundin. Doch als sie den umwerfenden Caleb bei ihrem Ferienjob in einer Buchhandlung kennenlernt, soll sich alles verändern. Denn Calebs Gegenwart scheint nicht ganz ungefährlich zu sein: Alle Mädchen, die in seine Nähe kommen scheinen kurz darauf auf mysteriöse Weise an einen Herzinfarkt zu erleiden. Und auch Samara kommt ihm gefährlich nahe...









Handlung:
Eigentlich fand ich den Anfang ja nicht so gut. Das Buch beginnt mit viel Jugend-High-School Gerede an, und das ist eigentlich etwas, das mich nicht so sehr interessiert. Dennoch hat Jaime Reed es geschafft mit dem Charme, den sie in viele Dinge legt, mich am Lesen zu halten und in ihre Welt zu führen. Am Anfang hatte ich auch Angst, dass sich die Story wieder zu einer üblichen Vampir Geschichte entwickeln könnte, und war daher überaus erfreut festzustellen, dass dem nicht so ist. Nein, die Autorin hat hier wirklich einmal Einfallsreichtum bewiesen (also keine Vampire) und eine vollkommen neue Welt erschaffen, die auch schnell so real wirkte, dass ich wirklich Mühe hatte wieder in die Realität zurückzukehren. Die Story hält zwar keine sonderlich erschütternden Überraschungen parat, aber dennoch konnte mich die Liebesgeschichte von Samara und Caleb so unglaublich mitreißen, dass mir da absolut gar nichts ausmacht. Überraschenderweise würde ich ihre sogar als eine der schönsten bisher beschreiben....

Charaktere:
Auch wenn ich nicht sehr auf dieses High-School Gelaber stehe, war mir Samara schnell sympathisch. Schon allein das Leid mit ihrer mega ängstlichen Mutter und die Tatsache, dass sie in einer Buchhandlung arbeitet, sprechen da schon für sich. Darüber hinaus ist sie recht tuff, lässt sich nichts verbieten und, wenn sie einmal Feuer für etwas gefangen hat, gibt sie auch nicht auf, bis sie ihr Ziel erreicht hat. So auch mit dem geheimnisvollen Caleb. Samara merkt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und tut alles um hinter sein Geheimnis zu kommen. Und auch als sie es herausfindet, gibt sie nicht auf sich für das einzusetzten, was ihr wichtig ist. Großes Lob, für so eine treue Seele!

Caleb war für mich zunächt einfach nur ein weiterer Macho, der so umwerfend ist, dass er denkt er könnte jede haben und auf Gund dieses Klischees mochte ich in nicht gleich. Aber von Kapitel zu Kapitel wurde er mir einfach immer sympathischer. Man erfährt mehr von seiner Kindheit, von seinen Geheimnissen und ich habe ihn zuletzt als einen unheimlich sensiblen, netten und romantischen Kerl erlebt, in den sich wohl jede verlieben würde.

Schreibstil:
Jaime Reed hat mich mit ihrem Schreibstil schnell gefangen. Sie hat unheimlich viel Gefühl in ihren Worten und hat mich förmlich dahinschmelzen lassen. Auch kann sie gut Spannung aufbauen und es wurde nie wirklich langweilig.








Zwar sieht es auch dem Bild oben äußerst knallig aus, aber in echt finde ich, ist es ist schönen Violett und Rottönen gehalten die super miteinander harmonieren, auch wenn ich die beiden Farben sonst in Kombination nicht so mag.








Mit dem Anfang habe ich mich zwar etwas schwer getan, aber dennoch ist Violett wie die Nacht ein Buch, dass mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte von Samara und Caleb wurde mit jeder Seite einfach nur besser und das Ende hat mich wirklich dahinschmelzen lassen und lässt mich nun gespannt auch Band zwei warten!


Ich vergebe vier von fünf Schmetterlingen mit Tendenz nach oben :)



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