Mittwoch, 23. April 2014

[Gedanken] Bucherfilmungen





Wer kennt das nicht: Man liest ein Buch ist hellauf begeistert, kann sich nicht vorstellen, es irgendwann einmal nicht zu mögen... und dann wird es verfilmt. Und es ist die absolute Katastrophe. Die Schauspieler wollen nicht passen, wichtige Sachen in der Handlung wurden ausgelassen und überhaupt ist alles GANZ ANDERS.

Ich glaube, das ist der Albtraum eines jeden Buchliebhabers (meiner auch), weil wir es doch alle hassen, plötzlich mit Personen im Kino konfrontiert zu werden, die wird uns vorher vollkommen anders vorgestellt haben. Ich meine, ist es denn so schwer sich an die Beschreibung im Buch zu halten? Zumindest ein bisschen? 

Klar, gibt es auch viele Buchverfilmungen, die sehr gut gelungen sind. Ich denke gerade  Harry Potter ist da ein gutes Beispiel. Es ist echt eine Glanzleistung junge Schauspieler für einen Film zu casten, die 10 Jahre später immer noch in die Rolle passen sollen!
 
Leider, gibt es aber auch eben jene Buchverfilmungen, die einem gar nicht gefallen.
Als ich darüber nachgedacht habe, ist mir Eragon als erstes in den Sinn gekommen. Ich glaube, so ziemlich jeder, der die Bücher gelesen hat, hat den Film als... sagen wir mal weniger gut betrachtet. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Gefühl hatte in einem Kinderfilm gelandet zu sein und nicht mehr in der aufregenden Welt von Eragon.


Ich will da jetzt auch gar nicht zu sehr ins Detail gehen, da es ja keine Filmrezension ist, aber es gab viele Lücken in der Handlung, die Charaktere sahen nicht so aus wie beschrieben und generell war vieles einfach anders, als im  Buch.

Ich finde sowas, ehrlich gesagt immer super schade, da es mir irgendwie in gewisser Weise immer auch ein wenig das Buch vermiest, obwohl ich dieses ja vorher eigentlich gut fand. 

Andersherum gesehen haben gute Buchverfilmungen aber auch den Effekt, dass sie mir noch mehr Freude am Buch bereiten, als sowieso schon, und ich ihn immer und immer wieder anschauen könnte. Das ist dann fast so, als würde man das Buch noch ein weiteres mal lesen...



Wie ist das bei euch? Auf was legt ihr bei einer Buchverfilmungen wert? Und welche war bisher eine eurer schlimmsten?




2 Kommentare

  1. Hallo :-)
    Ich hasse es auch, wenn die Personen in Buchverfilmungen total anders aussehen als in der eigenen Vorstellung. Aber gut, die Produzenten könnten wahrscheinlich überhaupt keine Schauspieler finden, mit denen jeder zufrieden wäre. Nervig finde ich auch, wenn viel von der Handlung fehlt oder, noch schlimmer, verändert wird. Das Problem hatte ich zum Beispiel bei der Verfilmung von Seelen von Stephenie Meyer. Ein absolutes Lieblingsbuch von mir, aber den Film fand ich einfach nur mies umgesetzt.
    Eragon ist auch ein echt gutes Beispiel. Da hatte ich beim Anschauen das Gefühl, dass die Produzenten von dem Buch gar keine Ahnung hatten.
    Schöne Idee, da einen Post drüber zu schreiben!

    Liebe Grüße :-)

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  2. Ich hasse Buchverfilmungen :D Okay, da gibt es ein paar, auf die ich mich gefreut habe. Die Bestimmung und Catching Fire (Hunger Games allerdings nicht) und Harry Potter waren aber irgendwie die einzigen. Irgendwie mag ich es einfach nicht, schon alleine weil dann die ganzen pseudo-kreisch-mädchen-fans ankommen von wegen "OMG der Film war soooo gut, meine neue Lieblingsreihe, ich bin der grööößte Fan aller Zeiten" und haben dabei den Film einmal geguckt und haben zwei Wochen später einen neuen Favoriten :D Oder ich glaube es ist einfach das der Mensch nicht gerne teilt.. wenn ein Buch verfilmt wird kommen 2/3 mehr Leute dazu die die Reihe toll finden, und davor war man noch irgendwie alleine und... weiß nicht. Viele haben auch einfach Angst der Film versaut die Stimmung. Ich wollte City of Bones eigentlich lesen bevor ich den Film gucke, habe ihn dann aber geguckt und jetzt habe ich null lust auf das Buch, weil der Film so ein Abturner war :D

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